Herbstzauber.

In die Langsamkeit der Jahreszeit eintauchen, die Seele baumeln lassen und die farbenfrohe Hebstlandschaft genießen, um die körpereigenen Batterien voll und ganz wieder aufzuladen.

Bewegung an der frischen Luft tut Körper, Geist und Seele gut, egal wie fit, egal wie alt.

Das Wandern gilt als eine der gesündesten Sportarten und setzt überhaupt keine Bedingungen voraus.

Tempo und Schwierigkeit bestimmst du selbst.

Wanderspass zu Fuß, statt Fitness - Stress.

 

"Die Schönheiten der Natur bewusst wahrnehmen,

inne halten und an einem ausgewählten Kraftort zur Ruhe kommen."

 

Klingt nicht nur gut - ist es auch.

 

Wandern ist nicht nur laut Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner ein >>Energiespender<<,

es ist auch ein guter Ausgleich und lässt uns bis ins hohe Alter fit bleiben.

Machen uns die Gelenke mal zu schaffen, gehen wir es eben langsamer an,

Hauptsache bewegen.


Was passiert eigentlich in deinem Gehirn, wenn du in der Natur unterwegs bist und den Augenblick lebst?

 

 

Unser Gehirn wird besser durchblutet und dadurch kann sich Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern.

Stresshormone wie z.B. Cortisol werden dabei reduziert und GLÜCKSHORMONE wie z.B. Endorphine und Serotonin werden verstärkt ausgeschüttet.

 

Klingt nicht nur nach Freude und Glück - ist es auch. JAAAAA!!!!!!


Der Herbst bringt allerdings auch seine Schattenseiten mit sich, wenn er uns den Rücken kehrt, wenn Sonnenschein und blauer Himmel uns verborgen bleiben und der Nebel immer mehr ins Land einzieht, ja, dann kann es schon mal auf die Stimmung drücken.

 

Wenn Niedergeschlagenheit und innere Leere zu Dauergästen werden, dann heißt es handeln, gerade dann, wenn eine Depression dahinter steckt.

 

Spricht man vom Burnout - Syndrom wird es meist mit übermässigen Fleiß und selbstausbeuterischer Leistung in Verbindung gebracht, währenddessen man eine Depression oftmals mit geringer Belastbarkeit und schneller Überforderung assoziert.

 

 

Man darf sich durchaus vorstellen:                                                   >> Betroffene sprechen nicht gerne darüber <<

Wie macht sich nun eine Depression bemerkbar?

Durch Erschöpfungszustände, sich irgendwo einigeln wollen, wenn keine Freude mehr aufkommt,  ständig kreisende negative Gedankenwelt uns beherrschen und uns wertlos fühlen, sind einige Anzeichen dafür.

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) geht davon aus, daß DEPRESSION bis zum Jahr 2020 die zweithäufigste Volkskrankheit sein wird.

Alleine ist man mit der Diagnose schon lange nicht mehr.

 

Die Symptome mit Medikamente zu behandeln ist eine Möglichkeit, sinnvoller erscheint jedoch das Thema an der Wurzel zu packen.

 

Ursachen dafür können körperliche, genetische und psychische Faktoren sein.

Gene, Körper oder Psyche?

es gibt viele Ursachen wie z.B. chronische Schmerzen, Hormonstörungen, Schilddrüsenfehlfunktionen sowie familiäre Konflikte, traumatische Erlebnisse, Trauer, Stress oder durch Erbgut, um einige zu nennen.


Wie kommt man aus der Krise?

Bewegung an der frischen Luft - am besten in Gesellschaft - ist eine gute Basis, um aus dem negativen Gedankenkarussel auszubrechen und die Müdigkeit zu vertreiben, Positives Denken schenkt ebenfalls neue Kraft, mit mentalem Training schaffen wir es, wieder Lichtblicke zu finden.

 

Energien zum Fließen bringen und für Tiefenentspannung sorgen, kann durchaus die eine oder andere Blockade lösen, entspannt den Geist und wirkt wie ein natürliches Antidepressivum.

 

Mangel an Nährstoffen begünstigt die Stoffwechselstörung im Gehirn, die der Depression zu grunde liegt.

Mit vitaminreicher Ernährung und Nährstoffzufuhr kann man gut der Depression ein Schnippchen schlagen.

Meine Nährstoffempfehlungen:

  • Vitamin D gleicht das fehlende Sonnenlicht aus
  • Vitamin C stärkt die Psyche
  • Vitamin B6 und B12 fördern Glücksempfinden
  • Eisen vertreibt die Müdigkeit
  • Magnesium lindert die Depression
  • Zink unterstützt die Therapie

 

 

Der ausgleichende Hafer - ein wahrer Stressmanager:

 

Hafer lässt uns bei Reizüberflutung zur Ruhe kommen, bringt uns in Balance, wirkt gleichzeitig als Energiespender und Quelle für Ruhe und Gelassenheit und ist ein wahrer Stimmungsaufheller bei depressiven Verstimmungen und Ängsten.

 

Haferkörner, ganz oder zu Flocken gewalzt, sind echte Vitalstoffbomben.

Apfel - Hafer - Porridge :-)

 

Zutaten für 1 Person:

 

50 g Haferflocken, 100 ml Reis- oder Sojamilch,

100 ml Wasser, 1 TL Honig, 1 Prise Salz, 1 TL Zimt,

1 Apfel oder Birne ( Obst nach Saison )

 

Zubereitung:

 

Apfel in kleine Stücke schneiden. In einem kleinen Topf nun Wasser mit Milch aufkochen, Haferflocken und restliche Zutaten hinzufügen.

Bei schwacher Hitze etwa 10 - 15 min köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, eventuell Milch oder Wasser je nach Belieben ergänzen.

Den warmen Getreidebrei in einer Schale anrichten und noch warm genießen - so starten wir energiegeladen in den Tag!

 

Gutes Gelingen!!!

 

 

 

 


10 Dinge, die man im Herbst unbedingt tun sollte:

  1. Eine Kastanie aufheben und in die Tasche stecken
  2. Drachen steigen lassen
  3. Den Wind in einer Tüte fangen
  4. Mit dem Wind um die Wette laufen
  5. Blätter in die Luft wirbeln
  6. Einen Baum umarmen
  7. Im Wald verstecken spielen
  8. In einen Blätterhaufen springen
  9. Ein Kastanienmännchen basteln
  10. Über seinen Schatten springen

 

Einen bunten Herbst voller Gesundheit wünscht herzlichst,

 

Die Energiewerkstatt in Linz

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Kommentare: 1
  • #1

    Renate Zauner (Donnerstag, 12 Oktober 2017 22:47)

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